Anleitungen
Ein guter Name zieht Menschen an, bleibt im Kopf und transportiert deine Vision. Sieben strukturierte Methoden, um ihn zu finden.

Auf einen Blick
Bevor du brainstormst, kläre: Welches Problem löst ihr? Welche Zielgruppe sprecht ihr an? Welche Emotion soll der Name auslösen? Schreibe 5–10 Schlüsselbegriffe auf, die euer Projekt beschreiben. Was fallen euch bei Wettbewerbern für Stichworte ein? Wie wollt ihr anders sein?
Tools wie namelix.com, ChatGPT und looka.com/business-name-generator generieren Namensideen aus deinen Keywords. Kombiniere: Input-Keywords, einen Stil (modern, elegant, techy) und generiere optional gleich ein Logo mit. Vorsicht vor Komplexität – ein einzelner Buchstabe tut's auch, wie unser Logo-Guide zeigt.
Manchmal reicht eine clevere Doppeldeutigkeit oder inspirierende Metapher: Sprachbilder ('Kompass', 'Rakete', 'Brücke'), Wortmischungen (Spotify = Spot + Identify), lateinische oder griechische Wurzeln oder Insider-Begriffe aus deiner Branche. Auf Reddit nach Sprache zu suchen, die deine Zielgruppe tatsächlich nutzt, ist eine überraschend effektive Inspirationsquelle.
Ist die Domain noch frei? Prüfe auf namecheckr.com, GoDaddy oder Ionos. Auch Social-Media-Handles sollten verfügbar sein – LinkedIn, Instagram, Facebook, TikTok und X. Prüfe alles auf einmal mit namecheckr.com, bevor du dich in einen Namen verliebst, der überall schon vergeben ist.
Kann man den Namen intuitiv schreiben und aussprechen? Lass Freund:innen und Außenstehende raten – so merkst du schnell, ob der Name leicht hängenbleibt oder zu Missverständnissen führt. Vorsicht wenn dein Team auf Englisch denkt, aber deine Zielgruppe nicht (oder umgekehrt) – derselbe Name kann in verschiedenen Sprachen sehr unterschiedlich gelesen werden.
Suche nach ähnlichen Namen in TMView (tmdn.org) und prüfe im DPMAregister auf identische Einträge. Schau in der WIPO Global Brand Database nach, in welchen Klassen Unternehmen aus deiner Branche aktiv sind. Der Klassifizierungsassistent TMclass (europa.eu) hilft, die richtigen Klassen für deine Marke zu bestimmen. Für eine Markeneintragung lohnt sich anwaltliche Beratung – es gibt verschiedene Förderungen, die dabei unterstützen.
Stell dir vor, du pitchst vor einer Jury: Kommt dein Name klar rüber? Passt er zu deiner Vision? Ein guter Test: Wie wirkt er im Logo, auf der Visitenkarte, im App-Store? Wenn du es dir auf der Bühne vorstellen kannst und es sich noch richtig anfühlt – hast du vielleicht deinen Namen gefunden.
Häufige Fragen
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Geschrieben von
Co-Founder + CEO
Julia ist eine der Co-Founder. Sie kümmert sich um Design, Produkt-Richtung und den Großteil der Support-Antworten am Morgen.
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