Vergleich

Grants vs eine Förderberatung beauftragen

Förderberatungen nehmen 10-20% deiner Bewilligung - kleine Anträge nehmen sie gar nicht erst. Hier ist die Alternative.

EXIST
Berater:innen
Kosten
Finn Glas
Finn GlasCo-Founder + Engineering
·4. Mai 2026·
2 Min. Lesezeit

Überblick

Förderberatungen sind echte Expertinnen und verdienen ihr Geld an siebenstelligen Forschungstransfer-Phase-II-Anträgen. Bei einem Gründerstipendium (139.600 € über 12 Monate) sind die typischen 15% genau 20.940 € - gezahlt aus Geld, das du noch nicht gesehen hast, für einen Antrag, der noch nicht bewilligt ist. Grants kostet einen festen Monatsbeitrag, der Scheck bleibt bei dir, und die strukturellen und sprachlichen Wins sind ca. 80% dessen, was eine Senior-Beraterin liefert. Berater:in für achtstellige Stakes; uns für den Rest.

Grants vs Förderberatungen / agencies: Funktions-Vergleich

Wann du was wählst

Wähle Grants, wenn

Die Bewilligung wäre 60-200 T€ und eine Prozent-Provision tut weh.
Du willst das Schreiben - und das IP - im eigenen Team behalten.
Du beantragst mehrere Förderungen pro Jahr und brauchst ein Werkzeug, kein Einzel-Engagement.

Wähle Förderberatungen / agencies, wenn

Der Antrag ist Forschungstransfer Phase II oder größer und das Senior-Review ist sechsstellig wert.
Du hast null Kapazität selbst zu schreiben und willst den Prozess komplett delegieren.

Wie das Berater-Honorar wirklich funktioniert

Die meisten deutschen Förderberatungen nennen 10-20% Erfolgsprovision der Bewilligung, fällig nach Auszahlung. Manche dazu eine Basis-Retainer-Pauschale von 2.000-8.000 € im Voraus, Sieg oder Niederlage. Das Modell ist rational - die Beraterin trägt das Risiko der 44,7%-Ablehnungsquote (EXIST-Monitoring 2024) - und genau deshalb skaliert es bei kleinen Anträgen nicht. 15% auf ein EXIST-Gründerstipendium decken kaum die Stunden; auf einen Forschungstransfer Phase II finanzieren sie das nächste Quartal. Die Agentur entscheidet sich jedes Mal für letzteres.

Was die Beraterin tatsächlich tut - und was wir automatisieren

Bricht man das Mandat auf seine Mechanik herunter, liefert eine Senior-Beraterin (1) Abschnittsstruktur passend zu PTJ-Erwartungen, (2) Sprachkonventionen, auf die Gutachten anspringen, (3) einen Vor-Einreichungs-Check gegen EXIST-Kriterien, (4) Frist-Schäferhündigkeit. Punkte 1-3 sind statisches Wissen - derselbe Rat für jede Antragstellerin. Das ist im Tool drin. Punkt 4 ist Kalender-Disziplin, die jedes Tool kann. Was menschlich einzigartig bleibt: Insider-Kontext zu einem konkreten Gutachter-Panel, Hochschul-Koordination, die Politik bei Verbund-Anträgen. Das kauft man stundenweise dazu, wenn nötig.

Hybrid: was in der Praxis funktioniert

Das Muster, das für die meisten Gründer:innen funktioniert: den Antrag hier in sechs bis acht Wochen schreiben (so dass Struktur, Sprache und Kriterien-Checks gratis mitlaufen), dann ein oder zwei Vor-Einreichungs-Reviews bei einer Förderberatung zum Stundensatz buchen. 300-800 € für zwei Stunden Senior-Blick sind ein anderes Gespräch als 15% der Bewilligung - und du behältst die Autorschaft. Das Gründungsbüro deiner Hochschule bietet das oft kostenlos an.

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Kostenloser Tarif, keine Kreditkarte nötig. Hosting in Deutschland. Export und Löschung sind self-service.

Finn Glas

Geschrieben von

Finn Glas

Co-Founder + Engineering

Finn ist einer der Co-Founder. Er verantwortet Engineering, Infrastruktur und die meisten nächtlichen Fixes, die ausgerollt werden, bevor jemand etwas merkt.

finn.glas at aicuflow dot comLinkedInWebsite