Anleitungen
Keine Obergrenze, keine Karrierestufen-Filter, alle Fachrichtungen. Der Haken: reines Peer-Review nach wissenschaftlichem Mehrwert - und der Antragsstil verzeiht nichts.

Auf einen Blick
Stelle sicher, dass du promoviert und an einer deutschen Forschungseinrichtung angebunden bist - es gilt kein Professur-Zwang und kein Karrierestufen-Filter. Gruppenleiter:innen beantragen meist Personal plus Verbrauch; Junior-Forschende ohne Festanstellung beantragen die Eigene Stelle, die auch das eigene Gehalt finanziert.
Anträge werden über das DFG-Portal elan eingereicht, und die Account-Anlage dauert rund zwei Wochen - leg ihn deutlich vor der geplanten Einreichung an, nicht am letzten Tag.
Halte die Formvorgabe ein - eine Überschreitung führt mechanisch zur Ablehnung. Behandle Stand der Forschung (zitiere deine Vorarbeiten großzügig), quantifizierte Ziele, ein Arbeitsprogramm mit messbaren Meilensteinen, konkrete Methoden, Vorarbeiten, Relevanz und Zeitplan.
Plane Personalkosten als Kern, dazu Verbrauchsmaterial, Geräte ab 10.000 € bei wissenschaftlicher Begründung, Reisen und Publikationskosten. An Hochschulen kommt eine Pauschale von 22% Overhead auf die Projektkosten obendrauf.
Die Einreichung ist laufend - du reichst über elan ein, sobald der Antrag fertig ist, statt eine Call-Frist zu jagen.
Zwei bis drei externe Peer-Gutachten in deiner Subdisziplin bewerten den wissenschaftlichen Mehrwert, danach folgt ein Panel. Rechne mit rund 6-8 Monaten bis zur Entscheidung. Eine Ablehnung kommt mit Gutachten-Kommentaren, und eine inhaltlich überarbeitete Nachreichung ist zulässig und oft erfolgreich. Eine Bewilligung ist nicht garantiert.
Personalkosten (Postdocs, Promovierende, Techniker:innen, studentische Hilfskräfte), Verbrauchsmaterial, Geräte ab 10.000 € bei wissenschaftlicher Begründung, Reisen, Publikationskosten und projektspezifische Software. Die DFG arbeitet nach dem Vollkostenprinzip - Overhead wird mit 22% Pauschale auf Projektkosten an Hochschulen finanziert.
Jede:r promovierte Forschende:r mit Anbindung an eine deutsche Forschungseinrichtung. Keine Professur nötig. Junior-Forschende ohne Festanstellung können die Eigene Stelle beantragen - die DFG zahlt dann auch dein Gehalt. Gruppenleiter:innen beantragen meist Personal + Verbrauch; PIs aller Stufen sind gleichermaßen willkommen.
Zwanzig Seiten Projektbeschreibung (Formvorgabe, Überschreitung führt mechanisch zur Ablehnung). Abschnitte: Stand der Forschung mit Zitaten der eigenen Vorarbeiten, Ziele, Arbeitsprogramm mit messbaren Meilensteinen, Methoden (Details zählen: welche Mauslinie, welches Spektrometer, welches Statistikmodell), Vorarbeiten, Relevanz, Zeitplan.
Einreichung ist laufend - keine Stichtage. Vom Einreichen bis zur Entscheidung: 6-8 Monate (2-3 Monate für die Gutachter-Pool-Phase, 1-2 für die Panelsitzung, dann formale Bewilligung). Förderquote schwankt fachabhängig zwischen 25-35%. Eine Ablehnung kommt mit Gutachten-Kommentaren; eine inhaltlich überarbeitete Nachreichung ist zulässig und oft erfolgreich. Für Forschungs-Industrie-Kooperationen eignen sich ergänzend BMBF-Verbundprojekte.
Häufige Fragen
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